Unternehmensgeschichte

Partner der Landwirtschaft – dieses Selbstverständnis zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Unternehmens Rudolf Peters Landhandel. Geändert haben sich im Laufe der Jahrzehnte allerdings die Schwerpunkte des wirtschaftlichen Handelns.

Seinen Ursprung hat das Familienunternehmen in einem Kartoffel- und Rauhfutterhandel, der ausgangs des 19. Jahrhunderts im Nebenerwerb zur Landwirtschaft betrieben wurde. Mit dem Einstieg von Rudolf Peters in das Familien-Unternehmen 1922 erfuhr das Kartoffelgeschäft einen spürbaren Aufschwung – insbesondere durch den Speisekartoffelversand in das Ruhrgebiet.

Als Ende in den 50er-Jahren die Bedeutung der Kartoffel für die Ernährung der Bevölkerung langsam abnahm, wurden zunächst mit dem Düngemittel- und Feldsaatenhandel, bald darauf mit dem Getreide-, Futtermittel- und Pflanzenschutzmittelhandel neue Geschäftsfelder erschlossen. Der schnelle Aufbau der Landhandelssparten erfolgte bereits weitgehend unter der Ägide der nächsten Generation, durch Rudolf Peters jr. sowie Günter und Gertrud Beer, geb. Peters.

In diesen Dekaden wurden verschiedene Landhandelsstandorte mit Getreidesilos, Mehrzweckhallen und Abhollägern entwickelt bzw. übernommen. Regionale Schwerpunkte des Wirtschaftens in dieser Zeit waren die Landkreise Harburg, Lüneburg, Uelzen und später Lüchow-Dannenberg.

Die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglichte in den Jahren nach 1990 Wachstumsschritte in den neuen Bundesländern. Es wurden Kundenbeziehungen in Mecklenburg, Nord-Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt aufgebaut und vertieft. Die Entwicklung von Landhandelsstandorten in diesen Regionen verlief parallel.

Heute agiert das Familienunternehmen der Gesellschafterfamilien Peters, Beer und Schuler (Beiselen, Ulm) für seine landwirtschaftlichen Kunden von 19 Standorten aus. An fünf Plätzen ist jeweils zusätzlich ein Kiebitzmarkt (Fachmarkt für Haus, Tier und Garten) etabliert worden. Die Verwaltung des Unternehmens hat ihren Sitz in Winsen/Luhe, Ortsteil Roydorf.